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Ob auf Geschäftsreise oder zum reinen Vergnügen, ob hauptsächlich aus kulinarischen Gründen oder aus Interesse an den Meisterwerken von Gaudí, Barcelona hat garantiert für jeden etwas zu bieten. Gebäude, die mal wie monströse Gestalten wirken und dann wieder ineinander fließen. Restaurants, in denen man so viel Fisch und so viele Meeresfrüchte essen kann, wie man möchte, und das zu erschwinglichen Preisen. Ein nie enden wollendes Nachtleben und unzählig viele Bars. Willkommen im Ferienparadies.
Hier sind einige Dinge, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten.
Die Rambla ist Barcelonas berühmteste Flaniermeile, die mit unzähligen Hotels und Bars gesäumt ist. Ihre Hauptattraktion sind Straßenkünstler, die beispielsweise als Statue getarnt regungslos auf ein und der selben Stelle verharren oder vor den Restaurantterrassen verschiedene Vorstellungen darbieten. Weiter unten können Sie Gemälde typischer Motive Barcelonas erstehen oder ein Portrait von sich anfertigen lassen. Das links von der Rambla gelegene Gotische Stadtviertel (Barri Gotic; von Plaça de Catalunya kommend) bietet ebenfalls eine unendliche Fülle an Bars und Restaurants.
Bei den von Gaudí entworfenen Bauten hat man die Möglichkeit, Architektur aus einem einzigartigen Blickwinkel zu betrachten. So wird selbst bei denjenigen Interesse geweckt, die sich nie so recht für das gewisse Etwas seiner Stilrichtung begeistern ließen, für das andere wiederum so schwärmen. Doch seine Architektur provozierte einige berühmte Größen zu abfälligen Kommentaren. So sagte beispielsweise George Orwell über die Sagrada Familia, sie sei eines der hässlichsten Bauten der Welt. Nichtsdestotrotz ist sie das meist besuchte Wahrzeichen Barcelonas. Einige der interessantesten Werke von Gaudí befinden sich am Passeig de Gracia, einer zentralen Hauptstraße Barcelonas oberhalb der Plaça de Catalunya. So kommen Sie bei einem Flanierspaziergang auf dem Passeig de Gracia an der Casa Batlló und an La Pedrera vorbei. Sein unvollendetes Werk, die berühmte Sagrada Familia, sowie Parc Güell, eine zauberhafte Gartenanlage, sind beide mit Bus und Metro gut erreichbar.
Zu weiteren bedeutenden Sehenswürdigkeiten zählt der im Rahmen der Olympischen Spiele im Jahre 1992 errichtete Olympische Hafen (Port Olímpic), obwohl es für viele lediglich ein geschmackloses, grell beleuchtetes Konstruktum ist. Hier befinden sich auch einige trendige Restaurants und Clubs. Das Port Olímpic bietet besonders zur Sommerzeit sehr gute Ausgehmöglichkeiten. Den alten Hafen (Port Vell) sollten Sie sich auch nicht entgehen lassen. Dieser wurde für die Olimpischen Spiele ebenfalls komplett umgestaltet. Nutzen Sie die Zahnradbahnverbindung zum Tibidabo, von wo aus Sie eine fantastische Aussicht auf die Stadt haben.
Dies waren die Hauptattraktionen
Nun aber mal etwas anderes. Je nachdem mit wem man sich unterhält, hat der zur Rechten der Rambla gelegene Raval (von von Plaça de Catalunya kommend) entweder den Ruf, ein heruntergekommenes Stadtteil zu sein, oder aber ein trendiger Emporkömmling mit großem alternativen Angebot. Kunstliebhaber sollten unbedingt MACBA, das Museum zeitgenössischer Kunst besichtigen.
Doch damit nicht genug. In Barceloneta, dem einstigen Fischerviertel am alten Hafen, findet man noch eine Menge Häuser, deren Baustil einen dörflichen Charkter aufweist. Dieses Viertel unterscheidet sich sehr zu den übrigen Stadtteilen Barcelonas.
Barcelona bietet einige Museen, die einen Besuch wert sind, wie beipielsweise das Schifffahrtsmuseum (Museu Maritím) und das MNAC, das Katalanische Kunstmuseum.
Eine eher ungewöhnliche Sehenswürdigkeit ist der Springbrunnen in Montjüic (Font Màgica), dessen Wasserspiel von Musik und tollen Lichteffekten begleitet wird.
Und wenn Sie immer noch genug Energie haben, so können Sie von Barcelona aus einige Tagestouren unternehmen. Die malerische Kleinstadt Sitges beispielsweise befindet sich nur eine halbe Stunde Zugfahrt von Barcelona enfernt und sollte unbedingt als Besuchsziel eingeplant werden. Schländern Sie durch die schmalen Gassen an weißgetünchten Häusern vorbei und lassen sich an der alten Dorfkirche von der Musik der Straßenmusikanten verzaubern. Ruhen Sie sich tagsüber an einem der schönen Strandabschnitte aus um sich dann abends in einer der unzähligen Tanzbars bis in den Morgengrauen zu vergnügen. Andorra, der zwischen Frankreich und Spanien gelegene Bergstaat, bietet Ihnen unbegrenzte Einkaufsmöglichkeiten, und zwar zollfrei. Sollten Sie eine Tagestour dorthin planen, so sollten Sie recht früh morgens aufbrechen, da es etwas weiter entfernt ist. Im Winter finden Sie hier optimale Skibedingungen vor. Schließlich gibt es noch Montserrat, den "gesägten Berg", wo sich das Benedektinerkloster Montserrat befindet. Dort ist die Statue der Schwarzen Madonna zu bestaunen.
Fremdenverkehrsämter
Touristenauskunft: Gran via de les Corts Catalanes 658; Tel: 93 301 74 43